{Rezension} Splitterlicht - Megan Miranda

Montag, 16. November 2015

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Erschienen: 08. September 2015
TB: 9,99 €; ca. 320 Seiten *kaufen*

Klappentext
Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach einer Woche im Koma erwacht Delaney - ohne bleibende Schäden. Und trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Nach und nach zeigen sich Risse in Delaneys Alltag und ihrer Wahrnehmung. Unausgesprochene Gefühle zwischen ihr und Decker belasten Delaney zusätzlich, und sie fühlt sich plötzlich zu dem mysteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe schreckliche Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen.




Meine Meinung
Das Cover gefällt mir gut. Das Mädchen und auch die Farben passen super zur Story und es hat eine ganz tolle Haptik, weil vorne soetwas wie Glitzerkleber drauf ist =D

Mich hat der Inhalt sofort angesprochen. Ein Mädchen, was stirbt und doch lebt. Ich wollte wissen, was für eine Geschichte um sie herum entstanden ist und wie es dazu kam. Die Geschichte war mal etwas Neues. Ich habe in diese Richtung noch nichts gelesen (zumindest fällt mir gerade nichts anderes ein). Es war erfrischend, mal in eine etwas andere Story einzutauchen. Leider verrät der Klappentext schon sehr viel vom Inhalt. Ich fand jetzt nicht, dass in der Geschichte so viel mehr passiert ist als dort schon steht.

Mit Delaney wurde ich nicht so ganz warm. Sie war mir zwar nicht unsympathisch, aber dennoch konnte ich mich nicht so recht mit ihr identifizieren. In manchen Situationen war sie etwas naiv und man konnte ihr Verhalten nicht ganz nachvollziehen.

Decker fand ich unheimlich sympathisch. Er ist ein echter Freund und versucht immer das richtige zu tun. Er hat seine Ecken, Kanten und Fehler und gerade das macht ihn richtig greifbar. Er hat mir in dieser Geschichte am allerbesten gefallen. Er war einfach toll <3

Troy war der mysteriöse Unbekannte und man erfährt erst nach und nach etwas über ihn. Je mehr man über ihn erfuhr, desto gruseliger wurde er mir. Er hat Dinge getan, wo ich mir dachte, dass er einfach ein absolut abgedrehter Typ ist.

Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr auf ihre Fähigkeit eingegangen wird. Ebenso waren mir manche Handlungen oder Erklärungen nicht ganz schlüssig. Der Schluss ging sehr schnell und ließ viele Fragen offen.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und verstehen. Ich konnte mir die Umgebung, in der Delaney und Decker wohnten gut vorstellen. Ebenso den entsprechenden See. Dennoch hätte die Autorin noch etwas mehr beschreiben können. Emotional hat sie mich teilweise bekommen. Mitgefühl und Trauer konnte Megan Miranda sehr gut in mir hervorrufen. Herzschmerz oder dergleichen leider nicht.

Insgesamt kann man sagen, dass die Idee zur Story gut ist. Splitterlicht hat mich gut unterhalten und ich wollte gerne wissen, was weiterhin passiert. Es war einmal etwas anderes und nett für zwischendurch. Dennoch war es für mich nichts, was mich wahnsinnig umgehauen hat. Wer gerne einmal etwas Abwechslung haben möchte und etwas anderes lesen will - dennoch sehr gerne zuschlagen.

Ich vergebe Splitterlicht sehr gute 3,5 Büchereulen.

Kommentare:

  1. Huhu Bibi :)

    Ich schleiche immer noch um das Buch rum und du hast es schon wieder gelesen ...tztztztztz!
    Ach mir fehlt im Moment einfach die Zeit zum Lesen....Klausurenzeit......die Fachbücher sind so aufdringlich :P
    Splitterlich möchte ich selbst noch lesen und jetzt habe ich schon mal einen guten Eindruck von dem Buch durch dich - bin dann schon mal gespannt wies mir gefällt.
    Liebe Grüße
    Janine

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    1. Huhu =)

      tjaaaaaaa, ich bin dir immer einen Schritt voraus *hust* =P
      Oh ja, kann ich verstehen. Die sind SEHR penetrant. Hoffentlich bald vorbei?!
      Bin auch gespannt, wie es dir gefallen wird =D

      Liebe Grüße
      Bibi <3

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