{Rezension} Witch Hunter - Virginia Boecker

Dienstag, 23. Februar 2016




Ausgabe: Hardcover
Preis: 17,95 €
Seitenanzahl: 400
Erschienen: 18. März 2016
Reihenname: Witch Hunter
Meine Bewertung: 4,5 Büchereulen

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Klappentext
Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.


Meine Meinung
Anfangs mochte ich das Cover nicht so sehr. Je öfter ich es dann aber gesehen habe, desto besser gefiel es mir. Inzwischen finde ich, dass es auf jeden Fall etwas hat und ich gucke es gerne an =D

Das Thema Hexen und Hexenjagt fand ich sehr interessant. Was tut man, wenn man zu Unrecht der Hexerei angeklagt wird? Genau vor diesem Problem steht Elizabeth, als sie mit einem Bündel Kräuter erwischt wird.

Wie im Klappentext schon steht: Wer ist Freund? Wer ist Feind? Genau vor dieser Frage stand ich anfangs sehr oft. Wem kann man trauen und wem nicht? Was haben sie vor? Ich war hin- und hergerissen. Was ist mit Caleb, ihrem Freund - was mit Blackwell und ganz besonders: wer ist Nicholas Perevil und wieso befreit er Elizabeth aus dem gut bewachten Kerker?
Nicholas mochte ich irgendwie von Anfang an. Ich mochte seine Art und das Unbekannte an ihm hat ihn irgendwie noch reizvoller gemacht.

Elizabeth lernen wir von 2 Seiten kennen. Die eine Seite brutal und anfangs relativ unberechenbar. Doch dann lernt man auch ihre andere Seite kennen. Nett, herzlich und liebevoll. Sie zeigt Angst und Unsicherheit und genau das hat sie dann sehr sympathisch gemacht.

John habe ich doch recht schnell ins Herz geschlossen. Ich kann gar nicht genau sagen wieso. Er war einfach so lieb und herzlich. Andererseits aber auch ruhig. Er war mir irgendwie sofort sympathisch.

Der Schreibstil von Virginia Boecker ist gut. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und es an keiner einzigen Stelle langweilig. Emotional konnte sie mich nicht 100 % packen. An einigen, wenigen Stellen, hatte ich etwas Bauchkribbeln und Herzflackern. Diese Momente haben aber nur kurz angehalten. Was sehr gut umgesetzt war, war die Unsicherheit zwischen Freund und Feind. Da hat sie es absolut geschafft, mich zu verunsichern.

Witch Hunter konnte mich noch nicht 100 % überzeugen. Ich habe es aber dennoch sehr gerne gelesen und verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich bin gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht =D
Ich vergebe 4,5 Büchereulen.

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